„Eine Frage? Dann los!
Die Antwort finden wir schon!“

Myriam Glatz

FAQ zum Thema Coaching? Jein.

Die üblichen Fragen beantworte ich natürlich auch. Aber wahrscheinlich sind es die anderen, die dich wirklich interessieren.

Die Fragen, die man sich denkt, aber nicht unbedingt laut stellt. Die, bei denen man vielleicht kurz schluckt. Oder sich fragt: „Darf ich das überhaupt fragen?“

Ja. Darfst du. Und wenn du keine Antworten findest, stell sie mir gerne in einem ersten Gespräch.

Was genau machst du eigentlich?

Kurz gesagt: Ich begleite dich.

Nicht die Version von dir, die alle Erwartungen erfüllt. Nicht die Suche nach deinem vermeintlich besten Selbst. Und auch nicht eine optimierte Variante, die morgens um fünf aufsteht, kalt duscht und ihr Leben in farblich sortierten Gewohnheitstrackern dokumentiert.

Sondern dich. Mit allem, was dazugehört. Mit all deinen vielen Seiten.

Wir schauen gemeinsam hin: Was beschäftigt dich? Wo drehst du dich im Kreis? Was kostet dich Kraft? Was willst du vielleicht längst, traust dich aber noch nicht richtig zu wollen? Und was weißt du eigentlich schon, hörst aber gerade nicht mehr besonders gut?

Ich höre zu, frage nach, hinterfrage und gebe dir neue Blickwinkel. Manchmal wird es tief. Manchmal sehr konkret. Manchmal lachen wir. Und manchmal sitzen wir erst mal mitten in einem ziemlich großen Fragezeichen.

Das darf sein. Wir müssen nicht alles sofort lösen, nur weil wir uns zu einem Coaching treffen.

Was du bei mir bekommst, ist Raum und Zeit. Für dich und das, was dir wichtig ist.

Für wen ist dein Coaching?

Für dich, wenn du nach außen vielleicht ganz gut funktionierst, dich innerlich aber trotzdem erschöpft, überfordert oder irgendwie verloren fühlst. Wenn Sand im Getriebe ist, du aber vielleicht gar nicht so genau sagen kannst, was eigentlich los ist.

Für dich, wenn du vor einer Entscheidung stehst. Wenn sich etwas verändert. Wenn eine Beziehung, ein Job oder eine Lebensphase nicht mehr so richtig passt. Oder wenn du merkst:

So wie bisher möchte ich nicht weitermachen. Aber wie dann?

Du musst dabei nicht komplett am Boden sein. Du darfst auch einfach neugierig sein. Oder genervt. Oder an einem Punkt, an dem du spürst, dass sich etwas bewegen soll, aber noch nicht weißt, in welche Richtung.

Mein Coaching ist für Menschen, die sich selbst wieder ernster nehmen möchten. Nicht verbissener. Nicht perfekter. Sondern ehrlicher. Mit den ganzen vielen Seiten.

Und wenn du noch gar nicht genau weißt, was eigentlich los ist: Auch das ist völlig in Ordnung. Ein „Ich weiß gerade einfach nicht weiter“ ist ein ziemlich guter Anfang.

Mit welchen Themen kann ich zu dir kommen?

Mit dem, was für dich gerade wichtig ist.

Es gibt keine „richtigen“ oder „falschen“ Themen. Wenn es dir wichtig ist, ist es unser Thema.

Das können Entscheidungen sein, Veränderungen, Selbstzweifel, Überforderung, Beziehungen, Grenzen, berufliche Themen oder das Gefühl, irgendwie nicht mehr richtig bei dir zu sein.

Vielleicht fragst du dich, ob du bleiben oder gehen sollst. Ob du zu viel verlangst oder zu wenig. Warum du immer wieder in dieselben Muster rutschst. Oder warum du eigentlich alles hast und dich trotzdem nicht wirklich gut fühlst.

Du musst dein Thema nicht vorher sortieren und in eine hübsche Schublade packen.

Du musst auch nicht mit einem klaren Ziel, einer Diagnose oder einer ausgearbeiteten Problembeschreibung kommen. Wir schauen gemeinsam, was hinter deinem Anliegen steckt und was bei dir gerade wirklich dran ist.

Manchmal zeigt sich das erst im Gespräch. Das ist kein Fehler im System, sondern ziemlich normal.

Wir ordnen, wir sortieren, wir kriegen das hin.

Wie läuft ein Coaching bei dir ab?

Wir reden miteinander. In erster Linie.

Ich höre dir zu. Ich frage nach. Ich hake ein. Ich halte auch mal einen Moment aus, in dem nicht sofort etwas gesagt werden muss. Und ich biete dir Perspektiven an, auf die du allein vielleicht nicht gekommen wärst.

Manchmal wird es tief. Manchmal sehr konkret und pragmatisch. Manchmal sortieren wir erst einmal das Gedankenchaos. Manchmal geht es darum, eine Entscheidung zu treffen. Und manchmal stellen wir fest, dass die vermeintliche Entscheidung gar nicht das eigentliche Thema ist.

Ich arbeite prozessorientiert, aber nicht nach Schema F.

Dein Thema. Dein Tempo.

Was passiert, richtet sich danach, was du mitbringst, was du brauchst und was sich im Gespräch zeigt.

Ich begleite dich – aber ich übernehme nicht dein Leben. Den Weg gehst du. Deinen, nicht meinen.

Arbeitest du nach einer bestimmten Methode?

Meine Grundhaltung ist systemisch. Ich glaube daran, dass Menschen und ihre Themen nie losgelöst vom jeweiligen Kontext betrachtet werden können. Es geht um Ursache und Wirkung – und oft auch um Wechselwirkungen.

Ich habe viele Möglichkeiten und Interventionen zur Verfügung. Deshalb kann ich es mir leisten, nicht nach einer einzigen Methode zu arbeiten, sondern so individuell wie möglich auf mein Gegenüber einzugehen.

Menschen sind unterschiedlich. Situationen sind unterschiedlich. Und was der einen Person hilft, kann bei der nächsten komplett ins Leere laufen oder sogar zusätzlichen Druck machen.

Für mich ist nicht entscheidend, ob eine Methode gerade besonders modern, besonders fancy oder besonders gut vermarktbar ist.

Die wichtigere Frage lautet:

Was hilft DIR?

Du bist nicht da, um eine Methode korrekt anzuwenden. Die Methode muss sich daran messen lassen, ob sie dich weiterbringt.

Sagst du mir auch Dinge, die ich nicht hören will?

Ja. Das gehört zu meinen geheimen Superkräften.

Ich kann dir Dinge sagen, die du nicht hören willst – und das auf eine Art und Weise, die für dich passt.

Ich sage dir, was ich wahrnehme: klar, ehrlich und zugewandt. So, dass du etwas damit anfangen kannst.

Manchmal braucht es keine weitere Bestätigung. Manchmal braucht es einen kleinen Schubs. Oder einen Satz, den vorher einfach noch niemand laut ausgesprochen hat.

Dabei geht es mir nicht darum, dich vorzuführen oder dir meine Sichtweise überzustülpen. Ich kann mich irren. Du bist die Expertin oder der Experte für dein eigenes Leben.

Aber ich nehme wahr, was zwischen den Zeilen passiert. Und wenn ich den Eindruck habe, dass da etwas Wichtiges liegt, dann spreche ich es an.

Und da geht es nie ums Rechthaben. Sondern immer um dich.

Es sind Gespräche mit Herz. Aber eben nicht immer mit Samthandschuhen.

Muss ich dir wirklich alles erzählen?

Auf keinen Fall.

Coaching ist kein Verhör und du musst auch nicht beim ersten Gespräch deine gesamte Lebensgeschichte auf dem Tisch ausbreiten.

Du bestimmst, was du erzählen möchtest und wann. Vertrauen entsteht nicht auf Knopfdruck. Es wächst.

Manchmal ist etwas wichtig, um weiterzukommen. Dann schauen wir gemeinsam, ob und wann du es anschauen möchtest. Aber du musst nichts preisgeben, bevor du bereit dafür bist.

Grenzen sind wichtig. Immer.

Ist Coaching bei dir Therapie?

Nein. Coaching und Counselling ersetzen keine Psychotherapie oder ärztliche Behandlung.

Im Coaching geht es um deine aktuelle Situation, deine Fragen, Entscheidungen, Beziehungen und Entwicklungsmöglichkeiten. Wir schauen darauf, was dich gerade beschäftigt und wie du wieder mehr Klarheit und Handlungsspielraum gewinnen kannst.

Wenn du dich in einer akuten psychischen Krise befindest oder therapeutische Unterstützung brauchst, ist eine entsprechend ausgebildete Stelle der bessere Ort für dich.

Wenn sich im Coaching zeigt, dass andere oder zusätzliche Unterstützung sinnvoll wäre, sprechen wir offen darüber.

Ohne Drama. Ohne „Das darf jetzt aber nicht sein“. Und ohne so zu tun, als ließe sich jedes Thema mit einem guten Gespräch und einer hübschen Perspektive wegcoachen.

Muss ich schon genau wissen, was ich verändern möchte?

Nein.

Come as you are. Den Rest schauen wir uns gemeinsam an.

Du musst weder ein Ziel auf drei Sätze herunterbrechen noch schon wissen, wie du am Ende dastehen möchtest.

Vielleicht weißt du nur, dass etwas nicht mehr passt. Vielleicht bist du erschöpft. Vielleicht hast du eine Entscheidung vor dir. Vielleicht nervt dich gerade einfach alles. Oder du spürst nur dieses diffuse Gefühl, dass du so nicht weitermachen möchtest.

Das reicht für den Anfang.

Wir müssen nicht mit einem fertigen Plan starten. Es genügt, wenn du bereit bist, gemeinsam hinzuschauen. Der Rest darf – und wird – sich im Prozess entwickeln.

Und falls du schon ganz genau weißt, worum es geht, ist das natürlich auch in Ordnung. Ich nehme dir die Klarheit nicht weg. Wir schauen dann einfach, was du damit anfangen möchtest.

Wie viele Sitzungen brauche ich?

Die eindeutigste Antwort, die ich geben kann: Das kommt darauf an.

Manche Themen brauchen ein paar Gespräche. Andere sind schon länger mit dir unterwegs und brauchen ein bisschen mehr Aufmerksamkeit.

Ich mache dir kein Versprechen, dass nach drei Sitzungen alles anders ist. Das ist unseriös.

Wir schauen gemeinsam, was sinnvoll ist. Vielleicht ist ein einzelnes Gespräch genau das, was du gerade brauchst. Vielleicht möchtest du über einen längeren Zeitraum begleitet werden. Beides ist möglich.

Du bekommst bei mir kein Coaching-Abo und auch keinen 27-Schritte-Plan, den du abarbeiten musst, um dir am Ende selbst ein Fleißsternchen zu geben.

Es geht nicht darum, möglichst viele Sitzungen zu verkaufen. Es geht darum, dass die Begleitung für dich sinnvoll ist.

Wir machen so viel wie nötig, aber nicht mehr als notwendig.

Eine meiner größten Stärken: deine individuellen Wünsche stehen über allem.

Was, wenn ich im Coaching weine, wütend werde oder gar nicht weiß, was ich sagen soll?

Dann weinst du. Oder bist wütend. Oder wir schweigen.

Das ist nicht peinlich und auch kein Zeichen dafür, dass etwas schiefläuft. Im Gegenteil. Meine Aufgabe ist, genau das zu bieten: einen Raum. Einen Raum für dich und das, was da ist.

Gefühle halten sich bekanntlich nur selten an Bürozeiten, Tagesordnungen oder die Frage, ob du heute eigentlich wasserfest geschminkt bist.

Du darfst lachen, schweigen, wütend sein oder erst mal gar nicht wissen, was du fühlst.

Du musst bei mir nichts ordentlich präsentieren. Nicht deine Gedanken, nicht deine Gefühle und schon gar nicht dich selbst.

Keine Sorge: Mich wirft nichts so schnell aus der Bahn.

Und falls dir das Weinen unangenehm ist: Wir machen kein großes Spektakel daraus. Es darf einfach da sein. So wie vieles andere auch.

Darf ich auch mit einem ganz praktischen Problem kommen?

Ja. Unbedingt.

Du darfst mit einer Entscheidung, einem schwierigen Gespräch, einer Grenze, einer konkreten beruflichen Situation oder einem Problem kommen, das du einfach sortieren möchtest.

Es ist nicht notwendig, immer zu suchen, WARUM etwas so ist. Ganz oft kann man dran arbeiten, dass es in Zukunft anders ist, ohne die Vergangenheit zu beleuchten.

Und manchmal zeigt sich beim genaueren Hinschauen, dass doch mehr dahintersteckt. Beides ist möglich.

Du musst bei mir keine besonders tiefgründige Version deines Anliegens präsentieren. Wenn dich etwas beschäftigt, ist das Grund genug, es anzuschauen.

Was, wenn ich schon viel ausprobiert habe?

Dann bring das ruhig mit.

Vielleicht hast du schon Bücher gelesen, Podcasts gehört, Übungen gemacht oder dir vorgenommen, ab jetzt wirklich alles anders zu machen.

Vielleicht hat manches geholfen. Vielleicht gar nichts. Vielleicht warst du irgendwann einfach nur noch genervt von dir selbst, weil du trotz aller Tipps immer noch nicht dauerhaft glücklich, gelassen und perfekt organisiert bist.

Das bedeutet nicht, dass mit dir etwas nicht stimmt.

Vielleicht war die Methode nicht die richtige. Vielleicht war der Zeitpunkt falsch. Vielleicht hast du versucht, dich in ein Konzept hineinzupressen, das nicht zu dir passt.

Wir schauen nicht noch eine weitere Schablone über dich.

Wir schauen dein Leben an und wie es für dich passen kann.

Was muss ich für ein Coaching mitbringen?

Dich.

Du musst nicht vorbereitet sein. Nicht besonders reflektiert. Nicht motiviert bis in die Haarspitzen. Du musst auch nicht schon wissen, welche Erkenntnis du heute bitte mitnehmen möchtest.

Ein bisschen Offenheit hilft. Und die Bereitschaft, dir selbst ehrlich zu begegnen – auch dann, wenn es gerade nicht besonders bequem ist.

Du darfst widersprüchlich sein. Du darfst deine Meinung ändern. Du darfst heute etwas sagen und nächste Woche feststellen, dass es doch ganz anders ist.

Du musst dich bei mir nicht besser verkaufen, als du dich gerade fühlst. Ich brauche keine Hochglanzversion von dir.

Du kannst einfach so kommen, wie du gerade bist. Das ist normalerweise eine ziemlich gute Ausgangslage.

Woran merke ich, ob wir zusammenpassen?

Du erzählst mir, was dich zu mir führt. Ich erzähle dir, wie ich arbeite. Und dann schauen wir, ob es sich stimmig anfühlt.

Vielleicht merkst du direkt: Ja, das passt. Vielleicht brauchst du noch Zeit. Vielleicht passt es auch nicht – und auch das ist eine wichtige Information.

Ich möchte nicht für alle die Richtige sein. Das wäre anstrengend und vermutlich auch ziemlich unrealistisch.

Wichtig ist, dass du das Gefühl hast:

Hier kann ich ehrlich sein.
Hier werde ich ernst genommen.
Hier darf ich Mensch sein und muss nicht erst eine verbesserte Version von mir abliefern.

Was, wenn ich mal einen Termin nicht wahrnehmen kann?

Alles Umplanungen oder Stornos bis 24 Stunden vor dem Termin sind in Ordnung und kostenfrei. Bitte teil mir das immer schriftlich mit (WhatsApp oder Mail). Für kurzfristigere Absagen stelle ich dir die Einheit in Rechnung.

Umgekehrt gilt: auch ich sage dir bis spätestens 24 Stunden vorher Bescheid, wenn etwas dazwischen kommt. Sollte ich das nicht schaffen, gibt es für dich bei der nächsten gemeinsamen Einheit 25 Minuten on top als Entschuldigung.

Was kostet ein Coaching?

Bei mir kostet eine Einheit (50 Min.) 120 EUR ohne MwSt. (wegen der Kleinunternehmerregelung).

Es ist möglich, über die Kosten zu sprechen. Und es ist vorgesehen, dass es immer einige Plätze zu einem sozial verträglichen Tarif gibt. Sprich mich gerne an.

Wichtig ist mir: Du sollst vorher wissen, woran du bist. Keine Überraschungen, keine versteckten Pakete und kein künstlicher Zeitdruck.

Du kannst dich in Ruhe informieren und in einem Kennenlerngespräch herausfinden, ob meine Begleitung zu dir passt. Erst danach entscheidest du, ob und wie es weitergeht.

Bezahlt wird übrigens auf Rechnung.

Du hast noch andere Fragen?

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